Auswahlwochenende in Berlin

Auswahlwochenende in Berlin

Januar 2016

Am 23. und 24. Januar war es endlich soweit - das Auswahlwochenende in Berlin stand an. Nachdem ich donnerstags die letzte Klausur meiner Unikarriere geschrieben habe (HALLELUJAH!), ging es freitags mit dem Bus von Amsterdam nach Bremen. Dort habe ich dann einen Zwischenstopp bei zwei meiner besten Freundinnen gemacht und bin am Samstagmorgen mit dem Bus weiter nach Berlin gefahren. Obwohl die Nacht wirklich sehr kurz war, bekam ich die Augen im Bus kaum zu. Ich war SO aufgeregt! Ich hatte mich ja schon vor Monaten angemeldet und seitdem immer wieder an Amerika gedacht, angefangen zu planen, dann wieder aufgehört, weil ja noch gar nichts fest war. An einem Plan B gearbeitet, falls es mit dem freiwilligen Jahr nicht klappt. Den wiederum verworfen, weil ich nichts lieber machen wollte als nach Amerika zu gehen. Mit tausend Gedanken saß ich an diesem Tag also im Bus und wurde mit jedem gefahrenen Kilometer immer aufgeregter und aufgeregter.

 

In Berlin angekommen, bin ich mit der U-Bahn bis zum Pfefferbett Hostel im Prenzlauer Berg gefahren, in dem das Auswahlwochenende stattfinden sollte. Da ich viel zu früh dran war, habe ich mich noch in die nächste Bar gesetzt und mir ein kaltes Malzbier für meine Nerven bestellt. Ich habe mich noch super mit der Barkeeperin unterhalten, die mir für das Wochenende noch viel Glück gewünscht und mir angeboten hat einfach auf nen Drink rüberzukommen, falls es mir im Hostel nicht gefällt. Da konnte ja eigentlich gar nichts mehr schiefgehen!

 

Ich bin dann rüber zum Hostel, habe eingecheckt und den Programmplan fürs Wochenende bekommen. Samstag waren mehrere Projekt-Vorträge, ein gemeinsames Abendessen, eine Fallstudie und ein Get-together geplant, am Sonntag zwei Fallstudien, mehrere Vorträge und ein persönliches Einzelinterview. Viel Schlaf sollte es dort wohl auch nicht geben, aber das war mir eher egal - ich wollte endlich loslegen. Nachdem ich mich auf Anhieb super gut mit meiner Zimmernachbarin verstanden habe (die übrigens mit genau so viel Gepäck im Schlepptau ankam wie ich..), war ich auch schon nicht mehr ganz so aufgeregt. Mit ihr bin ich dann zum Seminarraum gegangen, in dem auch schon einige Bewerber und World Horizon Mitarbeiter saßen. Nach einer offiziellen Begrüßung wurden uns dann alle Auslandsprojekte und Einsatzstellen vorgestellt. Auch wenn der Vortrag über die verschiedenen Projekte in den USA für mich am wichtigsten war, fand ich die Vorträge und Insiderinfos über die anderen Länder total interessant. Die Landschaften in Kolumbien, die Strände in Indonesien? Ein Traum. Zwischendurch wurden wir fürs Abendessen in eine Pizzeria eingeladen, haben in Gruppen eine Fallstudie bearbeitet und wurden in einem Wissenquiz über allgemeine Dinge abgefragt. Abends sind wir dann nach einem gemütlichen Get-together totmüde ins Bett gefallen... um nach drei Stunden Schlaf wieder aufzustehen und an der nächsten Fallstudie zu arbeiten. Man lebt ja nur ein Mal! Nach ein paar Vorträgen, vielen weiteren Infos und meinem Einzelinterview war das Auswahlwochenende nach 24 vollgepackten aber sehr sehr tollen Stunden auch schon wieder vorbei. Mir hat es richtig gut gefallen und ich war sehr froh schon so viele liebe Leute kennengelernt zu haben. In 2-3 Tagen werden wir Bescheid bekommen ob wir am Auswahlwochenende überzeugt haben und wohin die Reise für uns gehen wird!


Kommentar schreiben

Kommentare: 0